Inhalt - Einzellockpfosten

Lockposten in der Schweizer Landwirtschaft

Lockpfosten locken zum Nähertreten. Wer in der Deutschschweiz zu Fuss, mit dem Velo oder mit Inline Skates unterwegs ist, kann hier und dort, an Äckern und Wiesen, an Baumgärten, Hecken und bei Bauernhöfen drei weisse Pfosten leuchten sehen. Als künstliche Elemente – und kunstvoll angeordnet – heben sie sich von der natürlichen Umgebung ab und locken zum Nähertreten. Die weissen Pfosten sind Lockpfosten, ein Instrument bäuerlicher Öffentlichkeitsarbeit.

Lockwörter stoppen und reizen. Beim Nähertreten leuchtet einem von jedem der drei Pfosten ein gross gedrucktes Wort entgegen: Triebleben, Räuberfalle, Segelfang, Trüffelrüssel usw. Die Wörter stehen exotisch in der Landschaft. Lockwörter sind es, sie sollen neugierig machen und dazu reizen, das klein Gedruckte darunter zu lesen.

Locksätze öffnen Gucklöcher in die Landwirtschaft. Das klein Gedruckte löst dann die Spannung: Es geht um Produkte und Leistungen der Landwirtschaft, um Kirschen, Raps, Kartoffeln, Kühe, Schweine, Blumenwiesen, Buntbrachen, Hecken usw. Auf jedem der drei Pfosten ist ein Detail zu einem Thema kurz beschrieben, das die wenigsten Leute kennen. Damit ist die Botschaft aufs erste abgeschlossen. Doch die Sätze sind Locksätze, sie machen es zum Schluss wieder spannend, locken Wissbegierige weiter zu einer nächsten Informationsquelle.

Die Adresse für weiteres Wissen
Unter www.lockpfosten.ch oder über die Telefonnummer 031 359 59 77 (LID, Bern) kann man weitere Infos zu den Themen der Lockpfosten abrufen. Sie zeigen: Die Bauern lösen komplexe Problemstellungen kompetent und bringen mit vielseitigem Wissen und Können biologische, technische und wirtschaftliche Zielsetzungen unter einen Hut.

Den Bauernfamilien Respekt verschaffen. Die Lockpfosten geben Einblick und vermitteln eine Ahnung, was es braucht, damit wir alle Brot, Milch, Fleisch, Früchte, Gemüse, Eier einkaufen können, Lebensmittel, die in guter Qualität vor unseren Augen produziert werden. Ausserdem zeigen sie, wie die Bauern nebst der Lebensmittelproduktion auch naturnahe Landschaftselemente pflegen und so unseren Lebensraum aufzuwerten.

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