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Wortzeugen

Wo die Geschichte der Kulturlandschaft uns begegnet


Land, Landschaft, Landwirtschaft. Flurnamen bezeugen den Zusammenhang: Schwand, Reute, Brandmatt, Letten, Müliwies, Geissweid, Schafboden, Sandacher, Langacker, Weingarten, Öltrotte, Hostet, .... Weitere Flurnamen in der Wanderkarte.

Flurnamen
Flurnamen bezeichnen kleinräumige Landschaftsteile (= Flur): Felder, Wiesen, Weiden, Waldstücke, Alpen, Berghänge bis hin zu einzelnen Parzellen. Flurnamen sind überlieferte Lokalnamen, die sich im örtlichen Sprachgebrauch entwickelt haben und oft ihren Ursprung in der früheren Landnahme und Landbewirtschaftung haben.

Bedeutungen
Gewisse Flurnamen erlauben eine einfache Zuordnung, wie sie einst entstanden sind, zum Beispiel Müliwies, Geissweid, Schafboden, Sandacher, Langacker, Weingarten, Öltrotte. Andere Namen sind weniger allgemeinverständlich:

 

Schwand, Schwende
Ort, wo die Bäume und Büsche durch regelmässigen Schnitt entfernt wurden
Reute, Rüti
Ort, wo die Bäume mit den Wurzeln gerodet wurden
Brandmatt

Wiese, die durch Feuerrodung geschaffen wurde. Möglich ist auch, dass

dort einmal ein Brand stattgefunden hat.


Letten
Lehmhaltiger Boden auf diesem Flurteil
Hostet
Hofstatt, Ort wo der Hof stand.

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