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Wie wir in der Schweiz Legehennen tiergerecht halten

 

Die Legehennenbetriebe. In der Schweiz gibt es noch immer viele kleine Hühnerhalter: 2001 wurden knapp 13'000 Betriebe mit bis zu 25 Hühnern gezählt und 3000 Betriebe mit 25 bis 50 Hühnern. Gleichzeitig hielten 278 Betriebe zwischen 1000 und 4000 Hühner und 111 Betriebe zwischen 4000 und 12'000 Hühner.

Herkunft Indien. Das Huhn stammt ursprünglich vom Dschungelhuhn ab, vom indischen Bankivahuhn. Seit Jahrtausenden werden Hühner als Eier und Fleischlieferanten gehalten. Die Zucht brachte etwa 150 Hühnerrassen hervor. Die heutigen Nutzrassen bringen beeindruckende Produktionsleistungen. Bei aller Zucht und Leistung – unsere Hühner haben viele ursprüngliche Verhaltenseigenschaften bewahrt.

Ursprüngliches Verhalten. In der Schweiz ist die Käfighaltung der Legehennen seit 1992 verboten. Die Hühner können sich in unseren Ställen frei zwischen Fressbereich, Scharrflächen, Legenestern und Sitzstangen bewegen und ihre angeborenen Verhaltensmuster ausleben.

  • In den heute häufigen Volièrenställen mit Gitter- oder Rostboden können sich die Hühner auf verschiedenen Ebenen bewegen und natürliche Verhaltensmuster weitgehend ausleben. Es hat Einrichtungen zum Fressen und Trinken, Rückzugs- und Ruhezonen, und an eher dunkeln Stellen gibt es Legenester.
  • Auf Sitzstangen, Anflugstangen und Balkon-Elementen können die Hühner aufbaumen und ausruhen. In der Natur schlafen Hühner auf Bäumen.
  • Ein Teil des Stalles ist als Scharrraum mit Hobelspänen oder Stroh eingestreut zum Scharren, Picken, Sandbaden und zur Gefiederpflege. Viele Hühnerställe haben einen geschützten Auslauf ins Freie, einen so genannten Wintergarten. Hühner entfernen sich nicht weit vom schützenden Stall, daher ist eine zu grosse Wiese als Auslauf wenig sinnvoll, ausser es sind überall Büsche oder andere Verstecke darauf verteilt.


Unter www.gallosuisse.ch finden sich weitere Infos zur Legehennenhaltung und Eierproduktion.

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