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Glückstier
Wie die Schweinehalter im Spannungsfeld von Markt und Gesetz stecken
Schweineproduktion. Bei der Schweinehaltung fordert die Situation auf dem Markt eine möglichst rationelle Produktion. Mit Folgen: Wirtschaftlichkeit diktiert den Lebenslauf der Mastschweine.
Konkurrenzdruck. Die Handelsorganisationen handeln den Preis für Schweinefleisch mit den Produzentenorganisationen aus. Schweizer Schweinefleisch ist meistens teurer als importiertes Schweinefleisch. Der Grund ist klar: Die Schweiz ist ein Hochpreisland. Daher sind bei uns auch die Produktionskosten für Schweinefleisch höher als im Ausland. Die strengen Tierschutz- und Fütterungsvorschriften der Schweiz verteuern die Produktion zusätzlich. Die Preise für Schweizer Schweinefleisch sind daher häufig unter Druck.
Vorschriften. In der Schweiz wurden in den letzten 20 Jahren die Tierschutzvorschriften mehrere Male verschärft. Die Fütterungsvorschriften des Staates verbieten den Schweizer Bauern zudem die Anwendung von Antibiotika als Leistungsförderer. Das werden die meisten Leute begrüssen. Die Schweizer Schweinehalter aber müssen darauf zählen können, dass die Konsumentinnen und Konsumenten im Laden dann nicht einfach zum billigen Importfleisch greifen, das mit deutlich weniger strengen Tierschutz- und Fütterungsvorschriften produziert wurde.
Schweizer Qualität. Schweizer Schweinehalter sind Berufsleute, die ihr Handwerk verstehen. Wer einige hundert Schweine hält, eignet sich schon in der täglicher Arbeit mit den Tieren ein hohes Wissen an. In einem Schweinebetrieb stecken zudem so viel Investitionen, dass sich jeder grössere Schweinehalter auch laufend fachlich weiterbilden muss. Diese Spezialisierung und Professionalität kommt den Tieren zugute.
