Inhalt - Kraftwurzel

Kraftwurzel

Wie die Zuckerrübe den Boden mit Kraft durchwurzelt und ihm gut tut

 

Wurzelwerk. Die Zuckerrübe besteht aus einer Pfahlwurzel – der Rübe – und einem sich fein verästelnden Wurzelwerk, das bis 1,5 Meter tief reicht. Für den Boden wirkt dieses Wurzelwerk wunderbar.

Gewässerschutz. Die Wurzeln der Zuckerrübe nehmen während des Sommers bis in die tiefen Erdschichten Stickstoff und Phosphor auf. Nach Rüben enthält der Böden daher wenig löslichen Stickstoff und so werden im Winter nur minime Mengen Nitrat ausgewaschen.

Humusbildung. Nach der Ernte der Rüben bleiben die feinen Wurzeln im Boden. Würmer und andere Bodentieren fressen sie. Die Bodenlebewesen vermehren sich, der Boden ist durchlüftet und wieder reich an Humus und Nährstoffen für die Folgekulturen.

Fruchtfolge. Die Landwirte wechseln auf ihren Feldern bewusst die Reihenfolge der Pflanzenkulturen; das nennt man Fruchtfolge. Zuckerrüben vor und nach Getreide wirken gut auf die Pflanzengesundheit, weil die Erreger von Getreidekrankheiten im Zuckerrüben-Jahr zugrunde gehen.

Fusszeile