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Taufrische

Schildertext "Taufrische"
Heute geerntet, morgen im Teller. Die Frische ist das grosse PLUS von Schweizer Frischgemüse. Dann kommt die Qualität: Unser Gemüse wird nach allen Regeln der Gemüsegärtnerkunst und nach CH-Vorschriften produziert. Dann das Aussehen: Taufrisch. Und der Geschmack: Für Feinschmecker.

 

Je näher desto besser

Frische. Knackige Gurken, süsse Tomaten oder Kopfsalat, der auf der Zunge zergeht. Je frischer desto besser. Die Frische wirkt sich nicht nur auf dem Geschmack aus sondern genauso auf den Gehalt der Inhaltsstoffe. Vitamine bauen sich sehr schnell ab, wenn die Pflanze einmal geerntet ist. Deshalb sollten Gemüse, die ausdrücklich für den frischen Verzehr vorgesehen sind, so schnell wie möglich gegessen werden. Es gilt also: Je kürzer der Weg vom Feld bis zum Teller, desto besser. Der Gemüseproduzent in der Region ist dafür der ideale Partner.

Mechanisierung. Der professionelle Gemüsebau hat nur noch wenig mit den Bauerngärten von einst zu tun. Heute fahren moderne Maschinen über die grossen Gemüsefelder, säen oder setzen millimetergenau und ernten in Rekordzeit. Die Sorten geben heute mehr Ertrag und sind resistenter gegen Krankheiten und Schädlinge. Dank technischen Hilfsmitteln kann Dünger auf den Feldern bedarfsgerecht abgegeben werden, ohne dass Überschüsse ins Grundwasser gelangen.

Premium. Die Ansprüche der Konsumentinnen und Konsumenten an die Gemüseproduzenten sind hoch: Der Kopfsalat im Ladenregal darf kein bisschen welken, muss wunderschön aussehen und dazu noch möglich günstig im Preis sein. Verlangt wird heute zudem die totale Rückverfolgbarkeit vom Ladentisch bis auf den Acker. Strickte Hygienevorschriften müssen erfüllt sein. Nur ein mit modernster Infrastruktur ausgestatteter Gemüsebaubetrieb kann das alles unter einen Hut bringen.

Kulturengut

Schildertext "Kulturengut"
100 Gemüsearten aus 14 Pflanzenfamilien wachsen in der Schweiz: Viele Blattsalate sind Korbblütler. Broccoli und Rucola sind Kreuzblütler. Lauch und Spargel Liliengewächse. Bohnen Hülsenfrüchte. Tomaten Nachtschattengewächse. Jede Art, jede Familie ist anders zu kultivieren.

 

Vielfältige Schweizer Gemüselandschaft

Spezialitäten. Die Gemüsevielfalt in der Schweiz ist gross. Vor allem auf Wochenmärkten und in Hofläden finden Konsumentinnen und Konsumenten viele ganz spezielle Gemüse von gelber Rande über ausgefallene Tomaten bis zu Struwwelpeter-Salaten. Die grossen Gemüsemengen werden aber über den Detailhandel abgesetzt. Am beliebtesten sind dort die Klassiker Karotten, Tomaten und Eisbergsalat.

Einteilung. Aber was ist eigentlich Gemüse? Alles was nicht Obst oder Getreide ist, lautet eine einfache Antwort. In der Praxis ist die scharfe Abgrenzung aber schwieriger. Gemüse sind in der Regel ein- oder zweijährige Pflanzen. Davon genutzt wird praktisch alles: Von Wurzel, Stiel, Blüte über Früchte. Die verwendeten Pflanzenteile bilden deshalb ein mögliches Einteilungskriterium: Blattgemüse, Stielgemüse, Fruchtgemüse, Wurzelgemüse, Zwiebelgemüse etc.

Verwendung. Eine andere Möglichkeit, Gemüse einzuteilen ist deren Verwendungszweck. Gemüse kann frisch konsumiert, für die kalte Jahreszeit eingelagert oder weiterverarbeitet werden. Die professionelle Gemüseproduktion in der Schweiz teilt ihre Produkte deshalb in die Oberkategorien Frischgemüse, Lagergemüse und Verarbeitungsgemüse ein.

Vitalquelle

Schildertext "Vitalquelle"
Gemüsegärtnerinnen und Gemüsegärtner sind wetterfest, belastbar, flexibel, frusttolerant, risikobereit, … Sie planen, pflügen, düngen, säen, pflanzen, hacken, jäten, wässern, graben, schneiden, rüsten, wägen, packen, lagern, … und liefern so wertvolle Vitamine für unser Essen.

 

Gemüse gehört in jede Küche

Aussat. Der Gemüsegärtner sät den Samen auf dem Feld mit speziellen Maschinen. Dabei ist es von Vorteil, wenn einheitlich nach Grösse oder Form kalibriertes oder pilliertes Saatgut verwendet wird. Damit wird eine möglichst gleichmässige Verteilung der Pflanzen auf dem Feld möglich, was die Pflege und Bewirtschaftung der Kulturen erleichtert.

Ernte. Die Ernte und die danach folgende Aufbereitung von Gemüse ist der arbeitsintensivste Teil in der Gemüseproduktion. Der ideale Erntezeitpunkt befindet sich bei den meisten Gemüsearten kurz vor Vollreife. Dabei dürfen keine mechanischen Beschädigungen auf dem Erntegut entstehen. Das hätte negative Folgen für die Gemüsequalität, denn an Bruchstellen bildet sich schnell Fäulnis. Ausserdem meidet die Kundschaft Gemüse, wenn es im Verkaufsregal äusserlich sichtbare Mängel aufweist. Das geerntete Gemüse muss geputzt und gewaschen werden: Umblätter und Seitenwurzeln werden weggeschnitten, Erdreste oder Sandkörner entfernt.

Nährstoffe. Der chemische Prozess der Photosynthese bildet das zentrale Element im Wachstumsprozess einer Pflanze, also auch beim Gemüse. Aus Wasser und CO2 (Kohlendioxid) bildet die Pflanze mit Hilfe von Chlorophyll (Blattgrün) und Sonnenlicht die lebensnotwendige Glucose (Traubenzucker), dem Grundstein für die Bildung von Cellulose, Stärke oder Kohlenhydraten. Dazu kommt natürlich eine Vielzahl von Nährstoffen und Vitaminen, die der Mensch mit dem Verspeisen des Gemüses aufnimmt.