Main Content

Balanceakt

Schildertext «Balanceakt»
Alte Bergroggen-Sorten lieben harte Winter und magere Böden. Früher waren die ackerfähigen Böden im Berggebiet mager. Heute sind sie wegen der intensiv produzierenden Landwirtschaft nährstoffreich. Und neue Roggensorten sind zu wenig winterhart. Bergroggen-Anbau ist ein Balanceakt.

Winterhärte

Schildertext «Winterhärte»
Bergroggen soll vor dem Bettag im September gesät sein, sagt die Bauernregel. So gehen die Jungpflanzen gut bestockt in den Winter. Auch wenn sie dann vom Schneeschimmelpilz oder vom Wild gefressen werden – im Frühling schlagen die alten Roggensorten wieder aus. Berghart! Ernte ist ab August.

Sonnenkorn

Schildertext «Sonnenkorn»
Früher bauten die Bündner Bauernfamilien ihr Brot selbst an. Jedes Dorf hatte seine Getreidesorten. Heute ist Berggetreide eine Rarität, eine wertvolle: Im Korn steckt das Gold der Bergsonne. Das Stroh schliesst natürliche Kreisläufe auf dem Hof. Die Artenvielfalt steigt. Die Landschaft gewinnt.